{"id":801,"date":"2020-07-16T19:44:33","date_gmt":"2020-07-16T19:44:33","guid":{"rendered":"https:\/\/rot-h-kirch.de\/?page_id=801"},"modified":"2022-06-21T09:54:31","modified_gmt":"2022-06-21T09:54:31","slug":"hans-christoph","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rot-h-kirch.de\/?page_id=801","title":{"rendered":"Hans Christoph"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"MsoListCxSpFirst\">Generalleutnant in der Armee Friedrich des Gro\u00dfen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoListCxSpFirst\">Ritter des Ordens Pour le merite<br><br><\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Hans Christoph wurde als viertes Kind und dritter Sohn Balthasar Siegesmunds und dessen Ehefrau Helena geb. von Axleben am 7. Februar 1717 in Schlesien geboren. Im Alter von 17 Jahren trat er als \u201dgefreiter Corporal beim Regiment du Calla in Churs\u00e4chsische Dienste\u201c, wie Valerius in seinem Stammbuch schreibt (vgl. Fam.Gesch.v.R. Band I, S 153). 1744 wurde er, nach dem Friedensschlu\u00df von Breslau, Pemierleutnant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Nach der Teilnahme am zweiten Schlesischen Krieg und den Schlachten bei Hohenfriedeberg und Kesselsdorf wurde er 1754 zum Hauptmann bef\u00f6rdert. Im siebenj\u00e4hrigen Krieg geriet er 1756 mit der ganzen s\u00e4chsischen Armee bei Pirna in preu\u00dfische Gefangenschaft. Er trat darauf in preu\u00dfische Dienste als Major bei dem von Loenschen Regiment und wurde von K\u00f6nig Friedrich dem Gro\u00dfen \u201eaus eigner Bewegung\u201c 1759 zum Kommandeur des Regiments von Rebentisch (Nr.11) ernannt. 1762 nahm er mit seinem Regiment an der Belagerung und Eroberung von Schweidnitz teil. 1763 wurde er Kommandeur des Regiments von Lestwitz (Nr.32). 1767, inzwischen zum Oberst bef\u00f6rdert, verlieh ihm der K\u00f6nig den Orden &#8222;Pour le merite&#8220; und ernannte ihn, unter Bef\u00f6rderung zum Generalmajor, zum Kommandanten der Festung Nei\u00dfe in Schlesien. Am 8. M\u00e4rz 1772 gab ihm der K\u00f6nig die Erlaubnis zur Heirat mit der Bemerkung \u201enur d\u00fcnket mich, da\u00df Euch dieser Entschlu\u00df etwas sp\u00e4t eingefallen ist. Ich w\u00fcnsche Euch indessen zu diesem Vorhaben viel Gl\u00fcck.\u201c 1783 wurde er zum Generalleutnant bef\u00f6rdert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Am 20. Juli 1784 feierte er sein 50j\u00e4hriges Dienstjubil\u00e4um. Aus diesem Anla\u00df lie\u00dfen die Offiziere seines Regiments eine Silberm\u00fcnze mit seinem Portrait pr\u00e4gen.(vgl. Abbildung S. 54.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Hans Christoph hatte sich, wie schon gesagt, 1772 mit Auguste Helene von Reder a.d.H. Grunau verm\u00e4hlt. Ihre einzige Tochter Helene Sophie Eleonore wurde 1773 geboren. (Nach Angaben in einem anderen Lebenslauf wurde die Tochter am 28, Dezember 1772 in Nei\u00dfe und am 14. Februar 1774 ein Sohn Hans, ebenfalls in Nei\u00dfe geboren. Valerius erw\u00e4hnt diesen in seinem Stammbuch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Hans Christoph starb im Alter von 68 Jahren am 3. September 1785 in Nei\u00dfe.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoList2CxSpFirst\"><strong>Friedrich Alexander von Rothkirch<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoList2CxSpLast\">Generalmajor in der Armee Friedrich des Gro\u00dfen\u2028Ritter des Ordens Pour le merite<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Friedrich Alexander, der j\u00fcngere Bruder Hans Christophs, wurde 1727 in Schlesien geboren. Wie sein Bruder trat er in das Churs\u00e4chsische Regiment du Caila ein. Am 23.6.1745 wurde er zum F\u00e4hnrich im Infanterie-Regiment von Frankenberg und am 28.4.1748 zum Leutnant bef\u00f6rdert. Auch er nahm an den Schlachten bei Hohenfriedeberg und Kesselsdorf teil und trat 1756 nach seiner Gefangennahme als Hauptmann beim Regiment von Horn in preu\u00dfische Dienste. 1758 wurde er zum Grenadier-Regiment von Ingersleben versetzt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Bei der Verteidigung von Anclam 1758 und im Gefecht bei Pasewalk gegen die Schweden zeichnete er sich durch Umsicht und Tapferkeit aus. Der K\u00f6nig ernannte ihn daraufhin zum Kommandeur des Grenadier-Bataillons von Koeller und verlieh ihm, ebenso wie seinem Bruder Hans Christoph, den Orden &#8222;Pour le merite&#8220;. Am 1.6.1763 kam er zum Infanterie-Regiment von Zastrow (Nr. 38) und wurde am 10.11.1778 als Oberst Kommandeur des Regiments von Falkenhayn. Am 21.5.1782 wurde er zum Generalmajor und Chef des Infanterie-Regiments Nr. 11 in K\u00f6nigsberg i.Pr. ernannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Friedrich Alexander starb im Alter von 58 Jahren im selben Jahr wie sein \u00e4lterer Bruder am 10.10.1785 zu K\u00f6nigsberg. Er blieb unverheiratet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyText\">(vgl. Band I. Valerius, Stammbuch S. 154.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Generalleutnant in der Armee Friedrich des Gro\u00dfen Ritter des Ordens Pour le merite Hans Christoph wurde als viertes Kind und dritter Sohn Balthasar Siegesmunds und dessen Ehefrau Helena geb. von Axleben am 7. Februar 1717 in Schlesien geboren. 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