{"id":784,"date":"2020-07-14T21:45:13","date_gmt":"2020-07-14T21:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/rot-h-kirch.de\/?page_id=784"},"modified":"2020-07-15T06:28:27","modified_gmt":"2020-07-15T06:28:27","slug":"johan-wenzel","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rot-h-kirch.de\/?page_id=784","title":{"rendered":"Johan Wenzel"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Johan Wenzel<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rot-h-kirch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/cropped-118_436.jpg?resize=416%2C567&#038;ssl=1\" alt=\"\" class=\"wp-image-33\" width=\"416\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rot-h-kirch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/cropped-118_436.jpg?w=954&amp;ssl=1 954w, https:\/\/i0.wp.com\/rot-h-kirch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/cropped-118_436.jpg?resize=220%2C300&amp;ssl=1 220w, https:\/\/i0.wp.com\/rot-h-kirch.de\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/cropped-118_436.jpg?resize=751%2C1024&amp;ssl=1 751w\" sizes=\"(max-width: 416px) 100vw, 416px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"MsoListCxSpFirst\">Rotkirch\u2028(II.130)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoListCxSpLast\">Stif ter der Sebnitzer Unterlinie\u2028Finnland<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Johan Wenzel wurde am 27. April 1699 als siebzehntes Kind von Carl (11.70) und dessen Ehefrau Maria Elisabeth von Scheer in Dorpat geboren. Er war ein Enkelsohn von Hans, der um 1615 Schlesien verlie\u00df, sich nach Skandinavien wandte und in den Dienst des K\u00f6nigs von Schweden trat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Johan Wenzel wurde nach seiner Zeit als Page am k\u00f6niglichen Hof im Jahr 1716 Volont\u00e4r bei der Leibgarde und im selben Jahr am 22. August F\u00e4hnrich in Dahl\u2019s Regiment.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Als Leutnant bei S\u00f6dermanland-Infantrie nahm er 1718 am Feldzug in Norwegen teil. Am 8. August desselben Jahres wurde Johan Wenzel vor Fredrikshall durch eine Kart\u00e4tsch-Kugel an der rechten Schulter verwundet. Infolge dessen nahm er am 18. Februar 1721 den Abschied. In Anerkennung seiner tapferen Kriegsdienste erhielt er am 1. August 1738 den Kapit\u00e4ns-Rang.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Johan Wenzel verm\u00e4hlte sich am 29. Juni 1721 mit der Erbfrau der Herrschaft Stensb\u00f6le in Borg\u00e4, Barbara Christina H\u00e4stesko-Fortuna. Durch seine Ehe wurde er der Stifter der Sebnitzer Unterlinie Finnland der Familien Rotkirch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Der Ehe entstammten die Kinder Carl Gustaf (11.183), Lorenz Johan (11.184), Maria Elisabeth (11.185), Wenzel Fredrik (11.186), Sophia Christina (11.187), Adolph Magnus (11.188), Anna Margaretha (11.189), Hans Henrik (II.190), Daniel (II.191) und Christoph (11.192).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent2\">Johan Wenzel starb am 17. Februar 1758 in Stensb\u00f6le.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyText\">(vgl. Valerius Frh. von llethkireh und Panthen, Stammbuch des Geschlechts von Rothkireh, Breslau 1879, S. 124.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyText\">\u201aTor C\u00e4rpelan, \u00c4ttartavlor, Helsingfors 1858, S. 933.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Kirsten, mit der sich Wenzel 1633 verm\u00e4hlt hatte, starb nach 13j\u00e4hriger gl\u00fccklicher Ehe am 30. August 1646. Der Ehe entstammten die Kinder Christian (11.77), Hans (11.78), Steen (11.79), Christian (II.80), Friedrich (11.81), Birgitte (11.82), Catharina (11.83), Else (11.84), Kirstine (11.85), Sophie (11.86) und Kirstine (11.87). Vier S\u00f6hne starben im Kindesalter. Mit dem Sohn N.N.(11.137) seines zweiten Sohnes Hans (11.78) starb der d\u00e4nische Zweig der Familie von Rothkirch aus. Wenzels zweite Ehe mit Dorothea Abildgaard, die er am 6. Mai 1649 geschlossen hatte, blieb kinderlos.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyText\">(vgl. Valerius Frh. v.Rothkirch a.a.O. Seite 115.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent2\">Wenzel von Rothkirch (11.47)<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">MUSEIVERKET FINLAND\u2028HISTORISCHES BILDARCHIV<br><br><br><\/h4>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyText\">Johann Freiherr von Rothkirch und Trach (1.244)\u2028Stifter der Linie B\u00e4rsdorf-Panthenau\u2028Pr\u00e4sident des herzoglich-w\u00fcrttembergischen Rats-Kollegiums\u2028Herzoglich sachsen-altenburgischer Staatsminister\u2028Probst des freiadeligen Magdalenen-Stiftes zu Altenburg<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent2\">Johann wurde am 27.September 1710 in Nieder-Braunau bei L\u00fcben in Schlesien geboren als zweiter Sohn und siebentes Kind Wolfgang Melchiors von Rothkirch (1.202) und dessen Gemahlin Johanna Elisabeth von Falkenhayn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Er kam 1726, 16 Jahre alt, auf die Ritterakademie zu Liegnitz und schrieb dort, als 18 J\u00e4hriger eine Dissertation zum Thema \u201eDe intersessionibus feminarum\u201c (\u00fcber die Rechtsstellung der Frauen bei Rechtsgesch\u00e4ften). Diese Arbeit wurde in lateinischer Sprache gedruckt und ist ein Beispiel f\u00fcr das damalige hohe Bildungsniveau. Johann verlie\u00df die Akademie 1729 und bem\u00fchte sich in S\u00fcddeutschland um Anstellung, wohl auf den Rat seines \u00e4lteren Bruders Wolfgang Heinrich, der bei der w\u00fcrttembergischen Kavallerie in Dienst stand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Im Alter von 22 Jahren wurde Johann 1732 hohenzollern-hechingen\u2019scher Hofjunker, (dem heutigen Verwaltungsassessor vergleichbar). Nach erfolgreicher Amtsf\u00fchrung berief ihn Markgraf Karl-Wilhelm von Ansbach-Bayreuth zum Landeshauptmann nach Neustadt a.d.Aisch. Bald darauf wurde er culmbach-bayreut\u2019scher, w\u00fcrttemberg\u2019scher und pfalzgr\u00e4flich zweibr\u00fccken\u2019scher Gesandter am st\u00e4ndigen Reichstag in Regensburg. Hier mu\u00df er sich besonders bew\u00e4hrt haben, denn er wurde w\u00fcrttemberg\u2019scher und culmbach-bayreuth\u2019scher Geheimer Rat und damit Excellenz. Am 4.M\u00e4rz 1757 in den Freiherrnstand erhoben, wurde er Gro\u00dfkreuzritter des Roten-Adler-Ordens. Seitdem h\u00e4ngt unser Rothkirch\u2019sches Wappen in der Ordenskirche zu St.Georgen bei Bayreuth.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">1758, er war 48 Jahre alt, wurde er Pr\u00e4sident des herzoglich w\u00fcrttembergischen Rats-Kollegiums, der obersten Landesbeh\u00f6rde. Wahrscheinlich aus famili\u00e4ren Gr\u00fcnden legte er 1766 dieses Amt nieder und zog sich auf den inzwischen in Sachsen-Altenburg erworbenen Besitz N\u00f6bdenitz zur\u00fcck, das durch den siebenj\u00e4hrigen Krieg wirtschaftlich heruntergekommen war. Er blieb jedoch nur kurze Zeit ohne Amt, denn bald berief ihn Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg-Altenburg zum Minister, um das kriegsruinierte Land wieder aufzubauen. Mit diesem Posten war das Probsten-Amt des freiadeligen Magdalenen-Stiftes zu Altenburg verbunden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Johann verm\u00e4hlte sich in 1.Ehe mit Helene Henriette Elisabeth Freiin von Trach, Tochter erster Ehe seines Schwagers Johann Wenzel Freiherr von Trach auf B\u00e4rsdorf. Nachdem dessen zweite Ehe ohne Nachkommen geblieben war, adoptierte er Johann, dessen Frau Helene am 11.September 1756 leider kinderlos starb. In 2.Ehe heiratete Johann am 9.August 1758, er war gerade zum Pr\u00e4sidenten des Rats-Kollegiums in Stuttgart ernannt worden, seine 19j\u00e4hrige Cousine Juliane Helene Christiane von Rothkirch a.d.H. Schottgau, Tochter Carl Siegesmunds von Rothkirch (1.269) und dessen Gemahlin Charlotte Elisabeth von Paczensky und Tenczin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Der Ehe von Johann und Juliane entstammten sieben Kinder, vier S\u00f6hne und drei T\u00f6chter. Im Kindesalter starben die beiden S\u00f6hne Johann Carl Ludwig und Hans Wenzel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyTextFirstIndent\">Johann starb, hochgeehrt, im Alter von 72 Jahren am 17.Mai 1782 zu Altenburg. In der Familiengruft zu N\u00f6bdenitz fand er seine letzte Ruhest\u00e4tte. Dort befand sich eine B\u00fcste von ihm, unter welcher aus der Feder Moritz August\u2019s von Th\u00fcmmel, dem Bruder seines Schwiegersohnes und Nachfolgers im Ministeramt, Hans Wilhelm von Th\u00fcmmel, der folgende Vers stand:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"MsoBodyText\"><em>Das Samenkorn, das er als Vater, Freund und Gatte, als Staatsmann und als Christ auf seinen Pfad gestreut, gedeih\u2019 dem Redlichen zu Ernten und beschatte den Weg ihm zur Unsterblichkeit.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johan Wenzel Rotkirch\u2028(II.130) Stif ter der Sebnitzer Unterlinie\u2028Finnland Johan Wenzel wurde am 27. 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