{"id":2,"date":"2014-12-31T18:06:49","date_gmt":"2014-12-31T18:06:49","guid":{"rendered":"http:\/\/headsh.han-solo.net\/vonrothkirch\/?page_id=2"},"modified":"2017-12-10T22:42:36","modified_gmt":"2017-12-10T22:42:36","slug":"familiengeschichte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/rot-h-kirch.de\/?page_id=2","title":{"rendered":"Kurze Geschichte der Familie"},"content":{"rendered":"<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>Herkunft der Familie<\/strong><br \/>\nDie urspr\u00fcngliche Herkunft der Familie ist urkundlich nicht belegt. Die Gleichheit der Wappen der schlesischen Familien\u00a0v. Rothkirch und v. Tauer l\u00e4\u00dft mehrere Deutungen zur Herkunft der Familie zu: Zum einen die Theorie, die Tauers seien im Gefolge der <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hedwig_von_Andechs\" target=\"_blank\">hl. Hedwig<\/a> im 12. Jahrhundert aus Andechs in Tirol nach Schlesien eingewandert, wo dann ein Zweig den Namen des Lehnsgutes Rothkirch \u00fcbernahm.\u00a0Eine andere Deutung bezieht sich auf die Sage der <a title=\"Die Vettern von Walstatt\" href=\"https:\/\/rot-h-kirch.de\/?page_id=219\">Vettern von Wahlstatt<\/a>. Sie geht &#8211; da 1241 alle m\u00e4nnlichen Rothkirchs gefallen sein sollen &#8211; davon aus, da\u00df die Familie vorher nicht in Schlesien existierte und von den an der Schlacht beteiligten, von Osten vor den Mongolen gefl\u00fcchteten russischen Turow (deutsch: Tauer) abstamme, von denen ein Zweig dann nach der Schlacht mit dem Ort und Gut Rothkirch, einem Teil des Schlachtfeldes, belehnt worden sei und dann dessen Namen f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Der erste in Schlesien urkundlich genannte Rothkirch ist 1302 Woycecho de rufa\u00a0ecclesia in einer Urkunde des Klosters Leubus. Alle heute lebenden Mitglieder des Familienverbands f\u00fchren ihre Abstammung auf Hans v. R. zur\u00fcck, der 1428 starb\u00a0und 1411 als Marschall des Herzogs Wenzel, Bischoffs von Breslau, 1413 als Marschall des Herzogs Heinrich v. L\u00fcben genannt wird.<\/p>\n<p>1620 wurde aufgrund der Stiftung von Vetter Wolf (1573-1619) der Rothkirch`sche Familienverband begr\u00fcndet, der sich fortan alle drei Jahre zu Familientagen traf. Hauptzweck war die gemeinschaftliche Bestimmung \u00fcber das Stiftungsverm\u00f6gen, aus dem z.B. bis zum Ende des zweiten Weltkriegs zwei Studienpl\u00e4tze an der Ritterakademie in Liegnitz f\u00fcr Angeh\u00f6rige der Familie finanziert wurden.<\/p>\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p><strong>Freiherrliche und gr\u00e4fliche Linien<\/strong><br \/>\n1839 wurde Friedrich aus dem Hause Rothkirch in den Freiherrnstand erhoben. Seit 1861 f\u00fchren die Angeh\u00f6rigen des Hauses Panthenau den Namen Grafen v. Rothkirch und Trach, die des Hauses B\u00e4rsdorf den Namen Grafen v. Rothkirch, Freiherrn v. Trach. Die Angeh\u00f6rigen der H\u00e4user Massel, Rothkirch und Schottgau f\u00fchren den vollst\u00e4ndigen Namen v. Rothkirch und Panthen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>S\u00e4mtliche in Schlesien lebenden Angeh\u00f6rigen der Familie mu\u00dften Ende des II. Weltkriegs, die meisten im Januar 1945, ihre Heimat f\u00fcr immer verlassen. Sie gr\u00fcndeten &#8211; oft nach schwierigen Jahren &#8211; neue Existenzen in Westdeutschland, teilweise auch in S\u00fcdamerika, Kanada und in anderen L\u00e4ndern.<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 1\">\n<div class=\"section\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p>Die Stammh\u00e4user der Familie in Schlesien blieben 1945 teils erhalten (Rothkirch und Schottgau), teils wurden sie durch Kriegshandlungen ganz (Massel), weitgehend (Panthenau) oder teilweise (B\u00e4rsdorf) zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p><strong>Rotkirchs in Finnland<\/strong><br \/>\nIn Finnland bl\u00fcht ein Skandinavischer Zweig der Familie, Schreibweise Rotkirch, begr\u00fcndet von Johan Wenzel (1699-1758), einem Enkel des im 17. Jahrhundert von Jeschkendorf nach Schweden ausgewanderten Vetters Hans. Der finnische Zweig hat seit 1986 einen eigenen Familienverband und betreibt eine eigene <a href=\"http:\/\/www.rotkirch.com\" target=\"_blank\">Website<\/a>. Die von Wenzel in D\u00e4nemark begr\u00fcndete Linie endete im 17. Jahrhundert, die von seinem Bruder Hans begr\u00fcndeten Linien in Schweden und Livland starben im 19. Jahrhundert aus, ebenso die in \u00d6sterreich lebende Linie Panthen und das Haus H\u00f6nigsdorf. Der finnische Stammsitz Stensb\u00f6le bei Borga war von 1721 bis 1927 im Besitz der Familie. Heute geh\u00f6rt er dem schwedischen Literaturverein und ist mit seiner urspr\u00fcnglichen Einrichtung, \u00fcberwiegend aus dem 18. Jahrhundert, als Kulturmuseum der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich. Auch der fr\u00fchere Landsitz Ratula befindet sich heute in anderen H\u00e4nden.<\/p>\n<div class=\"layoutArea\"><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Herkunft der Familie Die urspr\u00fcngliche Herkunft der Familie ist urkundlich nicht belegt. Die Gleichheit der Wappen der schlesischen Familien\u00a0v. Rothkirch und v. 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